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Labyrinth

Regeln

1.Gehen Sie am Pfeil mit Start hinein und finden Sie den Weg zum Pfeil mit Ziel.
2.Bewegen Sie sich durch die weißen Gänge: nach oben, unten, links oder rechts. Jede Linie ist eine Wand. Durch eine Wand geht es nicht, und auch nicht durch den Punkt, an dem zwei Wände zusammenstoßen.
3.Es gibt genau einen Weg vom Start zum Ziel. Das Labyrinth hat keine Rundwege: Zwei Gänge führen nie im Kreis an dieselbe Stelle. Das ist für jedes Labyrinth in diesem Buch maschinell geprüft.
4.Die meisten Gänge enden in einer Sackgasse. Hineinzulaufen ist kein Fehler, sondern gehört zum Rätsel.
5.Die kleinen Zahlen am oberen und linken Rand zählen jede fünfte Zeile und Spalte. Sie stehen nur dort, damit ein Tipp eine Stelle nennen kann, etwa Zeile 7, Spalte 12.
6.Gelöst ist das Rätsel, wenn eine durchgehende Linie vom Start zum Ziel führt.

Wie man es löst

1.Erst schauen, dann gehen. Eine kurze Sackgasse sieht man auf einen Blick, ohne ihr zu folgen. Nur die langen Gänge lohnen den Weg.
2.Sackgassen zuschraffieren. Suchen Sie jeden Gang, der endet, also an drei Seiten Wände hat, außer bei Start und Ziel. Schraffieren Sie ihn zurück bis zu der Abzweigung, an der er auf einen anderen Gang trifft. Dadurch entstehen neue Sackgassen, also eine weitere Runde. Wenn nichts mehr zu schraffieren ist, ist der freie Gang der Weg. In diesen Labyrinthen klappt das immer: Sie haben keine Rundwege, also endet alles, was nicht zum Weg gehört, irgendwo und wird früher oder später schraffiert.
3.Von beiden Enden her arbeiten. Das Ziel ist ein ebenso guter Anfang wie der Start. Zeichnen Sie von jedem Ende ein Stück hinein; die beiden Linien zeigen oft, wo die Mitte verlaufen muss.
4.Markieren, was Sie probiert haben. Ein kleiner Haken am Eingang eines Ganges, den Sie abgelaufen und als geschlossen erkannt haben, erspart den zweiten Gang dorthin.
5.Der sichere Weg: eine Hand an der Wand. Setzen Sie den Stift am Start an die rechte Wand und lassen Sie sie nie los. In diesen Labyrinthen führt das immer zum Ziel, weil jede Wand mit der Außenwand verbunden ist. Es ist langsam: Bei Labyrinthen in den Größen dieses Buches brauchte es 1,7- bis 1,9-mal so viele Schritte wie eine Suche, die kurze Sackgassen auslässt.

Nehmen Sie zuerst 1 und 2. Heben Sie sich 5 für den Moment auf, in dem Sie wirklich nicht mehr weiterwissen.

Beispiel

Ein kleines Labyrinth mit 10 Zeilen und 8 Spalten. Der Start liegt am oberen Rand, das Ziel am unteren Rand.

Erste Runde Schraffieren. Ohne Start und Ziel hat dieses Labyrinth 11 Sackgassen. Jede wird bis zu ihrer Abzweigung zurück schraffiert, zusammen 24 Zellen.

Durch das Schraffieren sind aus manchen Abzweigungen neue Sackgassen geworden. Sie kommen in der nächsten Runde dran, und so weiter: Dieses Labyrinth braucht 3 Runden.

Was frei bleibt, ist der eine Weg, 36 Zellen lang. Geraten werden musste an keiner Stelle: Jede schraffierte Zelle lag in einer Sackgasse, die man als solche sehen konnte.